Abreise

29.08.2021

um 6 Uhr klingelt mein Wecker. Ich hatte erwartet die Nacht kein Auge zu machen zu können und am nächsten Tag viel aufgeregter zu sein. Wenn man für 9 Monate seine gewohnte Umgebung verlässt um in ein fremdes Land zu reisen, sollte man doch eigentlich annehmen, dass man wegen Nervosität einen Herzanfall bekommt. War aber das Gegenteil.
Die erste halbe Stunde fühlte sich wie ein ganz normaler Start eines Schultags an. Sich nach dem lauten Klingel deines Weckers aus dem warmen Bett quälen, was immer doppelt so gemütlich scheint wenn man aufstehen muss. Danach erstmal zwei quengelnde Katzen füttern, duschen, Zähne putzen und sich das rausgelegte Outfit für den Tag anziehen.
Allerdings fing man nach dieser halben Stunde an zu realisieren, dass dies nicht ein normaler Schultag werden würde.
Koffer wurden nochmal aufgemacht und Sachen raus gezerrt die man so gleich versuchte in einem anderen Gepäckstück unter zu bringen.
Der letzte Schluck Kaffe wurde getrunken und die letzten paar Sekunden die ich im Flur stand und mich innerlich verabschiedete flogen langsam an mir vorbei.
Ab ins Auto und los zum Flughafen.
Check-in, noch eine heiße Schokolade und ein Croissant. Danach die letzten Umarmungen, Sicherheitskontrolle und ab da begann meine Reise.

Auf dem Weg zum Flughafen

Erster Flug alleine